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COPD

Die „chronic obstructive pulmonary disease“ (COPD, zu Deutsch: chronisch-obstruktive Lungenerkrankung, früher auch als „chronische Bronchitis“ bezeichnet) führt zu einer Verengung der Atemwege, die nicht heilbar ist. Eine frühe Erkennung ist daher entscheidend für die Frage, ob COPD zum lebenslangen Begleiter wird.

Anzeichen für eine COPD können die sogenannten AHA-Symptome sein: Atemnot, Husten, Auswurf. Husten, der zunächst morgens auftritt, sich dann ausweitet und einfach nicht verschwinden will, zeigt die Behandlungsbedürftigkeit an. Irgendwann tritt beim Husten auch Auswurf auf. Die Atemnot macht sich zunächst bei körperlicher Belastung bemerkbar, führt aber nach und nach zu einer dauerhaften Kurzatmigkeit. COPD schränkt nicht nur Lebensqualität ein, sondern kann auch Folgeerkrankungen am Herzen, an der Muskulatur oder an Stoffwechselorganen bewirken. Zur Diagnose wird zumeist eine Lungenfunktionsuntersuchung vorgenommen, da eine COPD erst im mittelschweren Stadium beim Abhören der Lunge festzustellen ist. Eine Therapie, die das Fortschreiten der Erkrankung bremsen, Beschwerden eindämmen und die Belastbarkeit des Patienten erhalten soll, erfolgt in der Regel mit Medikamenten. Hinzu kommen gegebenenfalls die Vermeidung von Luftschadstoffen (vor allem Tabakrauch) und spezielle Krankengymnastik. Sollten Sie Anlass zu der Befürchtung haben, dass bei Ihnen eine COPD vorliegen könnte, dann suchen Sie bitte unverzüglich unsere Praxis auf.