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Herzinsuffizienz / Herzschwäche

Als Herzinsuffizienz wird eine Erkrankung bezeichnet, bei der das Herz nicht mehr ausreichend Blut und Sauerstoff durch den Körper pumpt. Sie gilt hierzulande als eine der häufigsten Todesursachen, kann jedoch bei zeitiger Erkennung wirksam in Schach gehalten werden – nicht zuletzt durch einen herzschonenden Lebenswandel.

In den meisten Fällen geht die Herzinsuffizienz auf eine Koronare Herzerkrankung, also „verkalkte“ Arterien, zurück, häufig auch auf Bluthochdruck. Doch es kommen auch eine Reihe weiterer Faktoren wie Herzrhythmusstörungen oder Herzklappenfehler infrage. Diagnose und Behandlung hängen stark von der Ausprägung der Herzschwäche ab. Neben einer Anamnese sind (Langzeit-)EKG, Ultraschalluntersuchungen, Blutdruckmessungen, Blut- und Urinanalysen oder auch Herzkatheteruntersuchungen die Diagnoseverfahren der Wahl. Die Behandlung beginnt, wie bei allen Herzerkrankungen, mit einem gesunden Lebensstil. Darüber hinaus sind, abhängig von der Schwere der Erkrankung, medikamentöse Therapien, der Einsatz eines Herzschrittmachers oder Defibrillators und – als letzte Option – eine Herztransplantation mögliche Behandlungsschritte. Wenn Sie zu den Risikogruppen gehören (Nikotinkonsum, Übergewicht, erbliche Veranlagung) und/oder bereits Probleme mit dem Herz-Kreislauf-System hatten, sollten Sie die Leistungsfähigkeit Ihres Herzens regelmäßig überprüfen lassen. Wir stehen gerne für eine Beratung und Diagnose zur Verfügung.